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Portrait Tobias Schuelert

Damals in der Schule hat es mich noch nicht interessiert, dass man Humor mit einem Beruf verknüpfen kann. Ich wollte Leute zum Lachen bringen. Das ist bis heute so geblieben.

Nach meinem Abitur war mir bewusst, dass meine berufliche Laufbahn etwas mit Kreativität und Gestaltung zu tun haben muss. Dass ich Cartoonist werden wollte, wusste ich nach meinem 3-monatigen Praktikum bei Sternzeichner Til Mette in New York, wo ich wöchentlich in der New Yorker Staatszeitung veröffentlicht wurde. Seit dem verschlinge ich alles was mit Bildwitz und Humor zu tun hat.

Kurz nach dem Praktikum begann ich mein Studium der visuellen Kommunikation in Bielefeld, dort habe ich den, doch manchmal drögen, Studienstoff mit mit meinen Witzen verbunden. Ich fertigte Zeichentrick-Animationsfilme an, und stolperte als Schauspieler durch einige Kurzfilme. Ich entdeckte das Internet als Plattform, um Witziges in die Welt zu tragen und Witziges zu bekommen. Meine Diplomarbeit „Das virtuelle Karikatur Museum“ ist folglich auch eine Verknüpfung verschiedener Computeranwendungen und ein Einblick in die Geschichte der Karikatur.
» PDF-Dokumentation meiner Diplomarbeit

Schon während des Studiums knüpfte ich Kontakte zu dem Satiremagazin „Titanic“. Ich schickte ihnen immer wieder und wieder Cartoons, wurde aber dauernd abgelehnt. Man sagte mir nur, „Weiterschicken!“ und das tat ich, bis ich endlich im Dezember 2005 veröffentlicht wurde. Seitdem veröffentliche ich regelmäßig in der Titanic. Die Mitarbeit an insgesamt fünf Titanic Ausgaben haben mir gezeigt, dass es mit mir nur in diese Richtung weitergeht.

Ich zeichnete mehr und mehr und wurde dann im Oktober 2006 mit dem Deutschen Cartoonpreis, auf der Frankfurter Buchmesse, ausgezeichnet. Daraufhin ging ich als Buchautor zu Carlsen Comics und fertige nun dort meine Bücher an. Nun arbeite ich zeitweise als freier Mitarbeiter für die „Caricatura-die Galerie für Komische Kunst Kunst“, in Kassel. Ansonsten zeichne ich und durchstöbere das Internet nach Kuriositäten und freue mich wenn die Leute lachen, wie damals in der Schule.